
Jens Reinartz, seines Zeichens Rettungsassistent, freiwilliger Feuerwehrmann und echter Teufelskerl wollte bereits als Kind einen Beruf, bei dem er Menschen helfen kann. Seit sieben Jahren engagiert er sich beim Deutschen Roten Kreuz in Kaiserslautern, seit anderthalb Jahren ist er voll ausgebildeter Rettungsassistent. Bei Wind und Wetter, ob Tag oder Nacht begibt er sich in Gefahr um anderen Menschen das Leben zu retten. Und da ihm das nicht genug ist, engagiert er sich seit seinem fünfzehnten Lebensjahr bei der Freiwilligen Feuerwehr. Mit Blaulicht und Vollgas durch die Straßen zu flitzen und mit dem Wasserschlauch ein großes Feuer löschen klingt wie der Traum eines jeden Jungen, aber die Realität sieht ganz anders aus.

In seinem Beruf und bei seinem Hobby sieht Jens Reinartz immer wieder Menschen in gefährlichen Situationen, Verletzungen und Wunden und es gibt immer wieder auch traurige Erlebnisse. Für unseren Teufelskerl ist das alles erst recht eine Motivation. „An meinem Job habe ich noch nie gezweifelt, im Gegenteil. Schreckliche Erlebnisse spornen an weiter zu machen und sich zu überwinden. Letztlich sind diese Erlebnisse der Beweis dafür, dass es immer Situationen geben wird, in denen Menschen Hilfe brauchen.“ Natürlich gibt es auch schöne Erlebnisse oder passender, Situationen mit sprichwörtlichem Glück im Unglück, die Jens Reinartz täglich beweisen, dass seine Berufswahl die richtige war. „Das Lächeln von den Patienten. Das Wissen, geholfen zu haben. Das motiviert total und gibt einem das Gefühl etwas wirklich Sinnvolles und Gutes getan zu haben.“

Notrufe, die Kinder betreffen, seien immer besonders schlimm. Jens Reinartz erinnert sich an ein Erlebnis, das gut ausgegangen ist. „Wir wurden gerufen, weil sich ein Kind bei einem Treppensturz am Kopf verletzte und vor Ort chirurgisch versorgt werden musste. Es ging alles gut, und ein paar Tage später kam die ganze Familie mit einem Kuchen auf die Wache und hat sich bedankt. Das war ein sehr schönes Erlebnis für alle, die mitgeholfen haben.“
Wer Tag für Tag erlebt, was in Sekundenschnelle alles passieren kann und wie Menschen in Not geraten können, trägt immer eine Grundanspannung mit sich herum, erzählt uns Jens. „Aber im Laufe der Zeit entwickelt sich auch eine gewisse Routine. Ganz wichtig ist der Austausch mit dem Team. In solchen Momenten wäre ein Rückzug der falsche Weg, da man über das erlebte reden muss. Das Team spielt hier eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung. Ohne Team, ist man nichts.“ Und das Team braucht jeden einzelnen, damit im Einsatz alles funktioniert.

Thestuffinside hat sich entschieden und Jens Reinartz zu einem Echten Teufelskerl gekürt, weil er bei Wind und Wetter, ob Tag oder Nacht, sein Leben riskiert um anderen Menschen zu helfen. Dabei geht er an seine psychischen und physischen Belastungsgrenzen, aber er macht weiter, weil er das aushalten kann. Menschen in Not zu helfen und das sogar in seiner Freizeit, macht den thestuffinside-Leser, Jens Reinartz aus Kaiserslautern, zu einem echten Teufelskerl. Er steht dabei für all jene, die es ihm gleichtun und Menschen in Not helfen. Dafür sagen wir Danke!
Wir danken auch allen, die sich sonst noch als Teufelskerl beworben haben. Wir haben gemerkt, dass wir viele mutige und interessante Leser haben, die das Prädikat Teufelskerl verdienen. Macht weiter so!



