Die gebürtige Berlinerin arbeitet in ihrer Heimatstadt als freischaffende bildende Künstlerin und Illustratorin. Salenas Werke schmücken u.a. Geschichten, Plakate, Wände, Instrumente, Shirts, Möbel, Videos und Spiele. Manchmal sind ihre Kreationen auch auf Körpern als Tätowierungen zu finden.

Wobei sie sich mittlerweile auch mit digitalen Techniken angefreundet hat. Mit den neuen Möglichkeiten erschlossen sich ihr ebenso neue Interessengebiete: Siebdruck einerseits und Animation andererseits. Während einer Experimentierphase vor ca. zwei Jahren entstanden Arbeiten, die vor allem Zuspruch in der Musikbranche fanden. Nicht unbedingt verwunderlich, denn ihre ersten Erfahrungen in der offiziellen Berufswelt sammelte sie als Angestellte im Plattenladen und später in Indie-Lables. Eine von diversen Beispielen.

Das Prinzip ist genauso interessant wie einfach. Es ist generell spannend, einen Entstehungsprozess beobachten zu können. In den Videos kann man eben genau das in Bezug auf eine Illustration sehen. Fehler, Ausbesserungen, Umzeichnungen, Unebenheiten... all das ist komplett sichtbar.

Wie Salena zu dem kam, was sie macht, ist schnell erklärt. Gezeichnet hat sie eigentlich schon immer. Was in Kindertagen schnell zu einer Art Spiel avancierte, wuchs in der Jugend zu einer Leidenschaft heran. Bis heute hat sich daran nicht unbedingt viel geändert, außer dass sie sich selbstständig gemacht hat. „Aus Spaß wurde irgendwann Ernst, wie man so schön sagt“, erinnert sich die Berlinerin. Aber um nicht abzustumpfen und den Spaß am Ganzen nicht im Arbeitsalltag zu verlieren, bewahrt sich Salena ihre eigenen Projekte. Ein Doppelleben mit positiven Folgen.

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