
TSI: Es ist wohl kein Zufall, dass wir mit euch im Proberaum sprechen?
R: Nicht wirklich. Wir leben für unsere Musik und geben den allergrößten Teil unserer freien Zeit dafür. Für unsere Band lassen wir alles stehen und liegen.
TSI: Das nenn ich mal wahre Leidenschaft, hat aber wahrscheinlich ganz schöne Auswirkungen auf den Alltag, oder?
R: Das kann man wohl sagen. Ein paar von uns sind ja noch Studenten. Da sind Unterlagen fürs Studium schon mal bei einer Konzertreise dabei und Müdigkeit in einer Prüfung wird in Kauf genommen. Viele wissen gar nicht, welcher Aufwand es ist ein Konzert zu spielen. Wenn wir nur in unserer Heimatstadt Dresden auftreten geht ein Tag für die Vorbereitung drauf. Bei Touren natürlich noch mehr.
TSI: Das verlangt von allen Einsatz und eine Menge stuff inside. Wie ist das Verhältnis untereinander in eurer Band?
R: Wenn einer keine leidenschaftliche Grundeinstellung hätte, dann würde es nicht gehen. Jeder von uns bringt eine gewisse Opferbereitschaft mit, ohne die das nicht möglich wäre.
TSI: Das hört sich jetzt aber nicht nach sehr viel Spaß an?
R: Natürlich haben wir eine Menge Spaß, wenn wir zusammen Musik machen. Das ist doch klar. Es ist einfach ein tolles Gefühl die eigenen Stücke gemeinsam vor Publikum zu präsentieren. Das macht uns stolz und die positiven Reaktionen der Fans lassen alle Mühen vergessen. Wir haben aber auch den Anspruch an uns professionell zu arbeiten, damit wir weiterhin gerne oft gehört werden.
TSI: Was habt ihr denn in den letzten Monaten gemacht? Hattet ihr bestimmte Auftritte?
R: Ja, das kann man wohl sagen. Herausragend waren sicherlich unsere Konzerte bei dem Fest „Bunte Republik Neustadt“ und bei einer Show mit dem Kabarettisten Olaf Schubert vor knapp 900 Zuschauern in Dresden. Außerdem haben wir im April die Reihe „Radiophon & Gesellen“ gestartet von der es im November einen zweiten Teil geben wird.
TSI: Was genau passiert dabei?
R: Es ist ein Konzert, das quasi ein Rahmenprogramm hat. Es wird in Verbindung mit Kabarettisten oder anderen Showeinlagen stattfinden und über 4 ½ Stunden gehen, mitsamt Aftershow DJ. Spaß und Unterhaltung stehen dabei im Vordergrund. Wir stellen das Programm für November gerade zusammen. Und dann wird es auch noch ein vorweihnachtliches Konzert mit der Stuttgarter Band „No Better Question“ geben.
TSI: Da habt ihr ja einiges vor und könnt den Gewinn von 2.500 Euro sicherlich gut gebrauchen?
R: Allerdings, das ist eine riesige Erleichterung für uns. Verwendungsmöglichkeiten gibt es jedenfalls genügend. Wir werden mal sehen wie wir das am besten investieren. Bedarf ist beim Proberaum, Bühnenoutfit oder für Demo-CDs. Auch für Studio-Aufnahmen können wir was gebrauchen.
TSI: Ist denn bald mit einem eigenen Album zu rechnen?
R: Genügend Songs haben wir zusammen und drei Stücke haben wir auch schon eingespielt. Wir hoffen bald etwas präsentieren zu können. Mit unserem Gewinn durch die Unterstützung der Fans können wir einen großen Schritt dahin machen. Vielen Dank an alle, die uns gewählt haben!
TSI: Das eine Menge Leidenschaft in euch steckt habt ihr auf jeden Fall bewiesen. Vielen Dank fürs Gespräch und wir freuen uns darauf von euch auch in Zukunft zu hören.




