

Woher kommt Graffiti und Street Art eigentlich?
Ob bunte Schriftzüge auf Mauern, eingeritzte Worte an Bahnfenstern oder großflächige Malereien in Hinterhöfen – jeder kennt sie und in unserem Umfeld sind sie nahezu allgegenwärtig: Graffiti (die Einzahl ist übrigens Graffito). Die ersten Graffiti fanden sich bereits im alten Ägypten und waren gekratzte private Nachrichten auf Felsen, Statuen und Tempeln. Künstlerisch anspruchsvolle Graffiti sind inzwischen durchaus gesellschaftsfähig geworden und werden Street Art (Straßenkunst) genannt. Dabei werden alle erdenklichen Untergründe wie Wände, Stromkästen, Telefonzellen, Mülleimer und andere besprüht, beklebt oder bemalt. Die Street Art-Szene in Deutschland ist noch immer eine Untergrundszene, die aber stetig wächst.
Ist das überhaupt legal, was die da machen?
Die meisten Street Art Werke sind in der Tat illegal und werden als Sachbeschädigung gewertet. Aber es gibt auch durchaus Auftragsarbeiten, die natürlich erlaubt und genehmigt sind und sogar ausgestellt werden. Viele Städte richten den Street Artists und Graffiti-Künstlern eigene Flächen ein, auf denen sie malen und schreiben können, was sie wollen. Auch wird das Thema Street Art und Graffiti heute auf viele Bereiche übertragen, z.B. Kleidung, Tattoos, Musikinstrumente, Computerspiele oder in die Werbung und erfreut sich wachsender Beliebtheit.






