
Beispielsweise hatte das CD-ROM-Laufwerk bereits eine Breite von 15 cm. Deshalb mussten wir aus dem Boden sowie aus der eingesetzten Plexiglassscheibe im Deckel einen Teil herausschneiden, um Platz für das Laufwerk zu schaffen.
Um die ausgeschnittenen Bereiche zu verdecken, haben wir Aluminiumplatten benutzt und diese mit Verzierungen versehen.

Damit der Koffer nicht so gewöhnlich bleibt, haben wir uns entschlossen, eine Wasserkühlung einzubauen. Deise besteht aus einem Prozessorkühler, einem Plexiglas-Ausgleichsbehälter und einem Radiator. Am Radiator wird das Wasser abgekühlt. Daher muss dieser entsprechend mit einem Lüfter gekühlt werden. Dem Wasser haben wir nocheine rote, UV-aktive Flüssigkeit zugesetzt, um die Kühlung optisch hervorzuheben. Aus Platzgründen haben wir den Radiator über das PC-Netzteil gesetzt und das Netzteil zerlegt, um einen größeren 12-cm-Lüfter einzubauen.

Zusätzlich haben wir noch ein kleines Disiplay gelötet und eingebaut, um Systeminformationen, wie beispielsweise die Temperatur und Prozessorlast, anzuzeigen.
Nachdem alle Komponenten untergebracht waren, war der gesamte Innenraum ausgefüllt. Den von außen sichtbaren Bereich haben wir dabei so gut wie möglich aufgeräumt.
Das erste große Problem bekamen wir bei der Befüllung der Wasserkühlung. Ein Schlachverbinder war defekt und die gesamte Flüssigkeit lief aus und machte das Mainboard nass.

Wir mussten das Mainboard natürlich erst einmal trocknen lassen, danach besorgten wir einen neuen Schlauchverbinder und endlich funktionierte alles.
Die farbige, UV-aktive Wasserkühlungsflüssigkeit haben wir mit einer UV-Kaltkathodenröhre beleuchtet. Das Tribal im Plexiglas haben wir seitlich mit roten LEDs angestrahlt, um den Drachen leuchten zu lassen.
Autor: Heimwerkerking




