

Dunkings, Dribblings, Dreipunktewürfe, und garantiert keine 0 : 0-Langeweile –
Basketball ist cool. Leider bietet Hamburg den Fans der Korbjagd seit Jahren „nur“ Zweitliga-Sport
in Wedel. Also nichts geboten im Stadtgebiet?
Die Jungs des Eimsbütteler Turnvereins (kurz: ETV) würden lauthals widersprechen. Die erste Herrenmannschaft spielt immerhin in der Oberliga, und damit genau an der Grenze zwischen Breiten- und Leistungssport. Okay: Die ganz großen Ambitionen gibt es nicht. Das liegt vor allem am Alter der Truppe, in der Centerspieler Philip Pahl mit 23 Jahren der Jüngste ist. Doch auch wenn für viele jetzt Nachwuchs oder Job Prio hat – auf die oberen fünf Tabellenplätze will die Veteranentruppe dann doch kommen. „Wer nicht jedes Spiel gewinnen will, der muss in unserer Liga gar nicht auflaufen“, sagt Guard Jakob Schilk.


Die Jungs des Eimsbütteler Turnvereins (kurz: ETV) würden lauthals widersprechen. Die erste Herrenmannschaft spielt immerhin in der Oberliga, und damit genau an der Grenze zwischen Breiten- und Leistungssport. Okay: Die ganz großen Ambitionen gibt es nicht. Das liegt vor allem am Alter der Truppe, in der Centerspieler Philip Pahl mit 23 Jahren der Jüngste ist. Doch auch wenn für viele jetzt Nachwuchs oder Job Prio hat – auf die oberen fünf Tabellenplätze will die Veteranentruppe dann doch kommen. „Wer nicht jedes Spiel gewinnen will, der muss in unserer Liga gar nicht auflaufen“, sagt Guard Jakob Schilk.
Darum wird immerhin zweimal die Woche schweißtreibend trainiert. Dafür verantwortlich ist Spielertrainer Marvin Willoughby. Der Exnationalspieler verdiente sieben Jahre lang sein Geld als Profi, unter anderem an der Seite von NBA-Star Dirk Nowitzki. Seit die Erstliga-Zeit vorbei ist, coacht und spielt er im rot-weißen ETV-Trikot, wenn er nicht gerade sein Nachwuchsteam (die „Piraten“) trainiert. Doch nicht nur hinter dem Coach, auch hinter dem Rest der vermeintlichen Freizeitzocker verstecken sich coole Geschichten: Am Start sind Exregionalliga-Spieler wie Tobias Rosenthal oder der frischgebackene Papa Mathias Schuldt, Top-Scorer Philipp Meier oder der wöchentlich zum Training aus Toulouse einfliegende Magnus „Airbus“ Wallauer. Ein bunter Mix aus Charakteren eben, wie es sich im Teamsport gehört.
Vergangene Saison schrammte der ETV noch knapp am Abstieg vorbei. Dieses Jahr sieht es bei 4 : 2 Siegen schon besser aus. Und in der Heimhalle an der Lottestraße soll es diese Saison in Pokal und Liga noch mehr Erfolge geben – wer braucht dann schon die Bundesliga?



